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Still sein

Kennst du das auch?

Einfach mal nix sagen müssen.
Einfach mal nix hören müssen.
Einfach mal nix tun müssen.

Einfach mal still sein dürfen.

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Ich halte dich.
Rike

 

Augenblick mal

Meine Füsse haben mir den zweitätigen Messeeinsatz inzwischen verziehen. Die Zehen wackeln schon wieder lustig durch den duftigen Badewasserschaum. Und die Fussmassage jetzt ist einfach … s(t)öhn … Ich proste dem Kerzenlicht zu und erinnere mich an die vielen kleinen Augenblicke, als die Messe menschelte …

Da war zum Beispiel dieser wildfremde gutaussehende George-Clooney-Typ, der mich mit einem Blick auf mein Namensschild anstrahlte „Hallo Frau Sowieso, wie geht es Ihnen?“ „Sehr gut.“ „Das sieht man.“

Oder dieser schlacksige Kerl mit dem unsicheren Blick. Seine Augen schielten nach aussen. Und normalerweise versuche ich im Gespräch ja das Auge zu fixieren, das mich anblickt. Doch keine Chance! Hat er sich jetzt nur nicht getraut, mich anzugucken? Oder sieht er mich einfach am besten, wenn er um mich herum guckt?

Oder diese Frau mit dem knallbunten Schal über ihrer wogenden Brust. Sie strahlte mich an und flüsterte begeistert: „Ich kenn’s schon. Letzte Woche hab ich das Programm schon vorgeführt bekommen. Und ich find’s klasse!“ Ich hab mich mit ihr gefreut. Aber auch, weil die im Raume schwebende Umarmung ausblieb.

Und kurz vor Feierabend wollte ich endlich den Typen vom Nachbarstand sprechen. Leider konnte ich ihn dann nirgends mehr entdecken. „Schade“ dachte ich grad, als er plötzlich an meinem Stand auftauchte.

Ach ja, und die lieben Kollegen – das lohnt sich immer wieder.

Ich tauche noch etwas tiefer in die Wanne. Ich angle nach einer Weintraube, schäle die Haut mit den Zähnen ab und dann … hmmm … musst du unbedingt auch mal probieren. So eine geschälte Weintraube schmeckt ganz anders.

Und jetzt lasse ich mich von meinem riesigen Badehandtuch umarmen, drehe Queen Bee auf und singe laut mit.

Lass es dir gut gehen,
Ulla

 

PS: Heute schon gewählt? Nicht vergessen: Wer nix sagt, kriegt die Reste.

 

Mit Liebe gemacht

In der Blechkiste wurden vor nicht allzu langer Zeit frische Mamas und Papas gebacken. Na und schon begannen die Diskussionen: Was schenken wir diesen glücklichen Menschen? Die einen waren dafür, den neuen Erdenbürger zu beschenken. Die anderen wollten lieber die Eltern entschädigen. Die nächsten hatten äusserst praktische Vorschläge*. Dann gab es noch die Verteidiger der schönen Dinge des Lebens. Und oft schien der Gegensätz zwischen tiefsinnigen und alberen Ideen unüberbrückbar.

Und gerade eben haben wir das hier gefunden: Babykleidung

DAS sind doch Geschenke, mit denen sich jeder** anfreunden kann, oder?

Wo wir das gefunden haben?
Hier: www.made-with-love.de

Da gibt’s übrigens noch viel mehr Aufdrucke zu entdecken.***

So.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Anlass, um die Geschenke loszuwerden ….

Also haltet euch ran!   ;o)

 

Viel Spass dabei wünschen
Ulla & Rike

* Unsere gestandenen Papas schlugen einen Drogeriemarkt-Gutschein vor, der sich dann auf ganz wunderbare Weise in Windeln, Puder, Babyöl oder Oropax verwandelt.

** Also die schenkwütigen Kollegen, die beschenkten Eltern und das neugeborene Wunder, die freudentränenüberfliessenden Grosseltern, neugierige Nachbarn …

*** Ich weiss nur noch nicht, was soll ich davon halten soll, wenn mir ein frisch gebackener Papa mit der E-Card „Mit Liebe gemacht … und dabei an Dich gedacht!“ die Geburt seines Kindes mitteilt … seit wann DENKT man dabei? Die ratlose Ulla

 

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