Vorbei die Tage als das Einheitsgrau des Himmels durch die Fensterritzen kroch, die Luft schwer im Raum stand, die Nase jedes Sauerstoffatom daraus zerren musste vorbei am klebrigen Frühlingsparfüm … jetzt strahlt die Sonne vom Morgenhimmel, bringt die morgentaugeschwängerten Wiesen zum Glitzern, die Vögel zum Tirrilieren, die Hasen zum Hoppeln, mich zum Laufen. Herrlich!
Und ich muss grinsen als ich an das Telefonat mit Tanne denke, die durch die Telefonleitung das Bild von Phil und Ole heraufbeschwor, den beiden schwedischen, grossen, gut aussehenden, reichen Zwillingen, die sich in uns verlieben werden. Aber natürlich wären es zwei- und nicht eineiige Zwillinge – zwei Eier wären bei einem Mann schon besser … ;o)
Ach ja der Frühling … Heinrich Heine gewann ihm die Zeilen ab: »Er bringt Jasmin und Röselein und Veilchen und duftige Kräutchen und Sellerie für den Bräutigam und Spargel für das Bräutchen.«
Und wo wir doch gerade bei den kullinarischen Genüssen sind – wusstet ihr, dass es eine Zeitschrift namens GV-Manager gibt??? Dann guckt doch mal hier: www.gvmanager.de
Was die Sonne so alles mit uns anstellt: Sie kurbelt die Produktion der Sexualhormone an, hemmt die einschläfernde Melantonin-Ausschüttung, weitet die Blutgefässe (niedriger Blutdruck = müde und schlapp = Frühjahrsmüdigkeit). Dafür und dagegen hilft frühes Aufstehen. Ehrlich! Und wer die Frühjahrsmüdigkeit hinter sich gebracht hat, ist zumindest biochemisch gesehen ein völlig neuer Mensch.
Also dann: Raus aus den Federn und Sonne tanken!
Grinselaunige Grüsse von Ulla
Das hier fischte Susi übrigens aus dem Netz:

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»Ganz früh … machen wir Ommmm! Unsere linke Hand wird schwer, dann das rechte Ohrläppchen. Der hintere Backenzahn hört auf zu puckern, der zweite Mitesser von links löst sich auf – und wir sind entspannt. Wir befinden uns an der See, in einem hässlichen Korbsessel. Es ist ganz still: nur das Meer rauscht und die Möwen kreischen ihr morgendliches Lied. Alle Ängste und Sorgen packst du in eine Riesenmuschel, gräbst ein Loch, packst die Muschel rein, gräbst das Loch zu und fängst an, darüber eine Riiiiesenkleckerburg zu bauen. Dann kommen alle Möwen und (pardon) scheissen im Flug auf deine Kleckerburg bzw. auf deinen verbuddelten Seelenballast! Und du kommst nie wieder an die Sorgen ran.«
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Am Wochenende haben wir einen weissen Fleck auf der Landkarte erkundet: Darmstadt hat jetzt ein Gesicht. Und zwar ein sehr, sehr interessantes. :o)
Für den ersten Eindruck: www.darmstadt.de
Doch am besten ist es, die Schuhsohlen ganz persönlich über die gemusterten Pflastersteine von Bessungen spazieren zu tragen, unter den Platanenhainen Grün zu tanken, der Wetterfahne am Jazzinstitut zuzuwinken, Hinterhöfe zu entdecken, das Mit- und Gegeneinander von Alt und Neu zu erkunden und und und … Ganz wichtig: Die Mathildenhöhe mit dem Fünffingerturm und der Künstlerkolonie verdient unbedingt einen zweiten und dritten Blick!
Richtig gut wird der Stadtbesuch dann bei interessanten „Streit“gesprächen über einer schlürfigen Schale Milchkaffee und dem besten Schokoladenkuchen der Welt! Für letzteres steht der Beweis allerdings noch aus: www.bartaunus.de ;o)
Selbst das Wetter war interessant und abwechslungsreich. Ganz passend eben zur Stadt. Und beim Abschied gab’s nen satten Regenbogen … ein „auf Wiedersehen“ für das bunte Wohlgefühl.
Das Prädikat: Empfehlenswert!
verleihen Ulla & Rike
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