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Regen

Als ich heute morgen aufwachte und aus dem Fenster sah, hatte der Nachbar gegenüber gerade seine Zahnbürste im Mund und ich wusste: heute ist Putztag. Am Himmel hing ein grauer Lappen, aus dem es beständig tropfte.

Also zog ich meine neue orangefarbige Regenjacke an, spannte meinen kleinen orangefarbigen Himmel über mir auf und spazierte los. Immer im kleinen Bogen um die Schnecken auf dem Bürgersteig … es ist ein ekliges Geräusch, wenn man auf so ein Schneckenhaus tritt … und das schlechte Gewissen die ganze Zeit   ;o)   Überall wimmelte es von Regenwürmern: Kleine, Grosse, Dicke, Dünne, Kurze, Lange, in Schweinchenrosa bis Altersgrau.

Tja … und dann war da diese riiieeesengrosse Pfütze auf der Strasse. Ein Auto kam mir entgegen. Und das nicht langsam. Ich schaute dem Fahrer in die Augen … hypnotisierte ihn förmlich … er wird doch nicht … !!!

Doch. Er hat’s getan. Er starrte mich an und fuhr mit unveränderter Geschwindigkeit durch die Pfütze. Unter den Autoreifen wuchs eine Wand aus schmutzigem Wasser und platschte zurück auf den Bürgersteig … Bloss gut, dass da noch eine grosse Hofeinfahrt war, in die ich hüpfen konnte.

Ich hätte dem Typen nicht in die Augen schauen sollen. Dann hätte er auch die Pfütze nicht übersehen. So war er wahrscheinlich geblendet von dem Farbklecks in Knallorange mittem im tristen Einheitsgrau.   ;o)

Ich grinste, murmelte leise „Danke für die Hofeinfahrt!“ und spazierte weiter unter meinem Dach, auf das der Regen dumpf klopfte und gemütliche Erinnerungen weckte …

So ein Aprilwetter.   :o)
Ich wünsche dir eine abwechslungsreiche Zeit!
Rike

Kalendersprüche

Das Schönste und Wichtigste lässt sich nicht mit Worten sagen. Es ist auf einmal da, ein Blick, ein Lächeln, ein Schweigen. Ein Nichts, das alles sagt.

Als der Kopf noch zögerte, war das Herz schon längst in das Meer der Liebe gesprungen. Wellen des Glücks überschwemmten unsere Ufer.

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. (Mahatma Gandhi)

Wenn Menschen sich umarmen, streift ein Sonnenstrahl das Herz, Angst verfliegt, Zorn verraucht, Gedanken werden frei für das Wesentliche. Ich wünsche dir viele zärtliche Umarmungen.

Tanz ist ein Telegramm an die Erde mit der Bitte um Schwerkraft. (Fred Astair)

Der Schlüssel zur ewigen Jugend ist die Fähigkeit, das Schöne zu sehen. Wer diese Fähigkeit besitzt, wird niemals alt. (Franz Kafka)

Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko zu blühen. (Anaïs Nin)

Oft kommt das Glück durch eine Tür herein, von der man gar nicht wusste, dass man sie offen gelassen hatte. (John Barrymore)

Im nächsten Urlaub verwandle ich mich in einen Schmetterling und bleibe auf meiner Wiese.

Einerseits bist du gut aussehend, klug und charmant. Auf dich hat die Welt gewartet. Grund genug, früh aufzustehen und den wunderschönen Tag zu geniessen … Andererseits bist du gut aussehend, klug und charmant, viel zu gut für diese Welt. Grund genug, ein bisschen länger liegen zu bleiben und völlig ausgeruht diesen wunderbaren Tag zu geniessen. Was auch immer du tust, ich wünsch dir einen schönen Tag!

Kuckuck

Da sind wir wieder. Es gab inzwischen so viel zu tun und zu entdecken und zu erleben … und es bleibt spannend! Die Luft ist voller Frühling und wir sind zu faul zum Schreiben – uns zieht’s raus!   :o)
Deshalb heute nur kurz:

 

Rikes Frühlingslied
Es ist Frühling! Frühling … Frühling … was ist das eigentlich? Hmmm … muss wohl am Wetter liegen. Lass uns mal rausschauen: der Schnee ist geschmolzen, die Sonne scheint viel wärmer, da hinten auf der Wiese blühen Krokusse … Und hör mal: die schneeweisse Stille vom Winter ist nicht mehr zu hören. Statt dessen: Pfeift da nicht ein Vogel? Und aus dem Baum zwitschert es wie beim Kaffeeklatsch. Und dort drüben trillert’s und pfeift’s. Das klingt doch schon richtig nach Musik!

Und schon haben wir die erste Strophe des Frühlingsliedes zusammen: „Alle Vögel sind schohon da, aaaaalle Vögel, aaaaaaaaaaaaaalllle …“   :o)

Mutti – Danke für Deinen Tipp, wie man Zweieinhalbjährigen ein Lied erklärt!

 

Ullas Frühlingsgefühle
Seit dem Besuch meiner Nichte habe ich einen Prinzen im Bett. Darf ich vorstellen?

Knut Robertson

Ich kenne ja den Spruch: „Frau muss viele Frösche küssen, um den Märchenprinzen zu finden.“ Aber ist dir schon mal aufgefallen, dass die Königstochter den Frosch nie geküsst hat? Und er hat sich erst in einen Prinzen verwandelt, als sie ihn an die Wand geklatscht hat.

Was will uns der Dichter wohl damit sagen?
Aber beim vielen Nachdenken das Küssen nicht vergessen.   ;o)

 

Jetzt war Ostern – das Fest der Auferstehung, des Neuanfangs.
Fang mal wieder was Neues an!
Viel Spass dabei wünschen
Ulla & Rike

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