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Zum Beispiel das hier:

Am Bahnsteig gegenüber steht so ein grosser, schlacksiger Typ, fröhliche Augen, blonde kurze Haare, netter Hintern … der erinnert mich an jemanden … und dieses jungenhafte Grinsen … oh! Das gilt mir und meiner unverhohlenen Musterung.   ;o)

Er nickt mir über die Gleise zu und seine Lippen formen ein „Guten Morgen!“
Ich lache zurück und tue es ihm gleich.

Wir warten jeder auf seinen Zug ins Wochenende. Ab und zu treffen sich unsere Blicke und wir schweigen uns fröhlich an.

Mein Zug fährt ein.

Plötzlich höre ich hinter mir eine angenehme tiefe Stimme: „Ich wünsche Ihnen einen schönen Urlaub!“ Überrascht drehe ich mich um. Da schwebt dieses grosse Grinsen direkt vor mir, ein Augenzwinkern und weg ist der Typ. „Danke! Gleichfalls …“ murmele ich noch ganz baff hinter ihm her. Und dann freue ich mich einfach über das Kompliment. Welche Frau würde schon mit soooooooo wenig Gepäck in den Urlaub verreisen?   ;o))

Und das ist erst der Beginn einer wunderschönen Reise.
Es sind die kleinen Dinge, die einen mit einem Lächeln überraschen.

Fröhliche Grüsse von unterwegs
von Ulla

Diesen Spruch von Friedrich Nietzsche haben wir von unserem Brüderchen als Urlaubsgruss geschenkt bekommen. Heute passt er irgendwie.

Blaue Grüsse von
Ulla & Rike
Link-Tipps
www.seelenfarben.de
wiedergefunden von Tom – danke!

www.ivy.de
natürlich aufgestöbert von Ivy   ;o)
und heute sogar passend im feeling blue
Neulich im Frauenzimmer
Ein Kollege erzählt von seinem Motorrad-Unfall.

Er:     Die Frau sah ganz schön fertig aus.
Sie:   Ich wäre auch fertig, wenn ich einen Mann unfreiwillig flachgelegt hätte.
Er:     Ach – passiert dir das auch immer wieder?
Sie:   Warum? Sehe ich so fertig aus? Mistaberauch … ich brauche dringend Urlaub.

Gute Besserung!

Stille

„Bist du eigentlich ein Morgenmuffel?“ wurde ich letztens gefragt. Und wisst ihr was? Ich hab keine Ahnung! Ich stehe so früh auf, dass ich einfach überhaupt niemandem begegne, den ich anmüffeln könnte. Und ich liebe diese Stille frühmorgens …

… noch keine Autos auf den Strassen, keine lärmenden Menschen, niemand will etwas von mir … da bin nur ich und die Sterne oder die Nebelschwaden auf der Wiese oder die strahlende Morgensonne … je nach Jahreszeit … wunderbar!

In solchen stillen Momenten, so wie beispielsweise heute morgen, kann es passieren, dass dann auf einmal ganz ohne Vorwarnung und ohne äusseren Anlass auf einmal wieder dieser Duft in die Nase schwebt oder dieser Geschmack auf der Zunge klebt oder diese Berührung auf der Haut bebt oder dieses Gesicht vor mir steht … zum Greifen nah und doch nur ein Hirngespinst.

Seltsam, wie verbunden, wie nah man sich jemandem fühlen kann. Manchmal wohnt dieser Mensch Lichtjahre entfernt, manchmal hat man ihn schon vor Jahren begraben, manchmal hat man sich nur Augenblicke lang gekannt. Ich bin froh um die stumme Zwiesprache in solchen stillen Momenten.

Still gehe ich aus dem Haus. Noch kein Wort gesprochen. Da führt mich mein Weg an rankendem Weinlaub vorbei. Ein Spruch – irgendwo aufgeschnappt – drängt sich in meinen Sinn: „Der Herbst ist das Erröten der Natur, bevor sie sich nackig macht.“

Mit einem leisen Grinsen im Gesicht summe ich die erstbeste Melodie, die mir über die Lippen schlüpft, hüpfe über eine Pfütze und weiss immer noch nicht, ob ich ein Morgenmuffel bin.

Ich wünsch euch was,
Rike

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