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Olympisches Feuer

In Athen wird es heute Abend wieder erlöschen. Doch in unserem Herzen brennt es nach wie vor. Ganz unabhängig von Olympia. Jeder, der mal selber an Sportwettkämpfen teilgenommen hat, wird das nachvollziehen können.

Wir waren in unserer Schulzeit ganz passable Leichtathleten. Hundertmeterlauf und Weitsprung. Und auch heute noch spüren wir diese Anspannung vor dem Start, diese Konzentration bevor es losgeht, beobachten die Mitstreiter. Richtig bewusst wird uns das erst, wenn die Sportler in der Flimmerkiste über die Ziellinie gesprintet oder im Sand gelandet sind. Wenn die Muskeln wieder entspannen. Es ist ein wunderbares Gefühl. Auch heute noch. Wenn Körper und Geist verschmelzen, bis zum Letzten kämpfen und daraus neue Kraft schöpfen.

Und bei diesen olympischen Spielen in Athen beobachten wir erstmals noch drei weitere Sportarten mit ganz besonderer Anteilnahme: Die Langstreckenläufe, Beachvolleyball und Badminton. Den Kollegen vom Montagssport und dem inneren Schweinehund sei Dank.   ;o)

Doch ganz unabhängig von der Sportart – wenn die Emotionen übersprudeln, sprudeln wir mit. Wir drücken die Daumen, feuern an, können mitschreien, weinen, vor Freude hüpfen …

Heute Abend wird das olympische Feuer erlöschen.
Die Flimmerkiste beendet ihren Dauerlauf.
Doch das innere Feuer brennt weiter.

Startet gut in die neue Woche!
Ulla & Rike

Beim Zahnarzt

Ich sitze beim Zahnarzt. Nein – keine Schmerzen. Zum Glück! Habe „nur“ ein Stück Zahn samt Plombe an einen Kaubonbon verloren. Wirklich doofe Wette …

Nunja. Da sitze ich nun im Zahnarztstuhl.

Die Schwester hängt mir eines dieser Lätzchen um und offeriert mir mit einem netten Lächeln auf den Lippen, dass sie jetzt mal nach dem Zahnstein sehen werde. Ihr kennt dieses gemeine Geräusch, oder?

Aber oh Wunder! Sie findet keinen! Also mein vorhergehender Zahnarzt hat ja prinzipiell bei jedem noch so kleinem Routinebesuch den Steinschleifer angeschmissen. Und nun – nach einer wirklich sträflich langen Pause – kein kleines Krümelchen. Und kein Prinzip. Sympathisch!!!

Nun habe ich also Zeit, denn die Zahnärztin ist noch im Nebenraum beschäftigt. Ich lasse meinen Blick über die Wände wandern. Ist euch schon mal aufgefallen, dass in Blickrichtung des Patienten immer ein besonders grosses Bild hängt? Eins, wo die Augen spazieren gehen können. Das hier erinnert mich an abstrakten Expressionismus Marke Eigenbau. Interessante Struktur. Interessante Farben. Nur die roten Farbspritzer quer über das Gesamtwerk erinnern mich dann doch ziemlich stark an Blutspritzer…

Da es sonst nix besonderes zum Anschauen gibt, werfe ich mal einen Blick nach drinnen. Habe ich Angst? Bin ich aufgeregt? Nö. Eigentlich nicht. Da ich meine Weisheitszähne von einer Zahnärztin mit gut ausgebildeter Armmuskulatur gezogen bekommen habe (In einem Zug. Kein Ruckeln und Zuckeln. Daher auch keine Schmerzen.), habe ich mich vor dieser Berufgruppe auch nicht fürchten lernen müssen.

Hmmm … wie geht’s mir dann? Das Herz klopft doch etwas lauter an als sonst. Und dann ist da auf einmal diese Erinnerung in meinem Kopf … ich glaube, einen so entspannten Patienten mit einem genüsslichen Grinsen im Gesicht bekommt nicht jeder Zahnarzt zu Gesicht. Zumindest nicht in seinem Zahnarztstuhl. Oder?       ;o)))

Also. Jedenfalls ist bis auf das Bruchstück alles in Ordnung. Kein Zahnstein. Kein Karies. Keine Parodontose. Und ein Lob für die toll gepflegten Zähne. Wenn die Ärztin wüsste …

Ach so. Da ist ja noch was.
Ich halte hier einen Kostenvoranschlag für eine Krone in der Hand … wow!

Immer ’ne Wurst Zahnpasta auf der Bürste wünscht euch
die Ulla.

 

Krieger des Lichts

Ein Krieger des Lichts glaubt.

Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder.
Weil er sich sicher ist, dass seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben.
Weil er sicher ist, dass er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch.

Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt.

Aber der Krieger weiss, dass es sich lohnt.
Für jede Niederlage gibt es zwei Siege.

Alle, die glauben, wissen das.

(aus „Handbuch des Kriegers des Lichts“ von Paulo Coelho)

Es ist wichtig, für seine Träume ein paar Kämpfe durchzustehen – nicht als Opfer, sondern als Abenteurer.   (Paulo Coelho)

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