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Lauflaune

Heute war der Morgen noch sehr jung, als ich den Laufpfad mit Füssen trat. Mir liefen drei Rehe über den Weg (nur 15 Meter entfernt), ein Hase davon und ein Eichhörnchen in die Arme … naja, fast jedenfalls.   ;o)

Das Schöne am Laufen: Den Kopf frei denken.

Heute habe ich über ein Seminar nachgedacht, an dem ich kürzlich teilnahm. Wir lernten vier Temperamente kennen, von denen jedes mehr oder weniger in uns steckt. Nachdem jeder seine Vermutung über den eigenen individuellen Mix äusserte, durften wir uns in Rollenspielen austoben. Hinterher gab’s dann Gruppen-Feedback, welches Temperament nun tatsächlich in einem steckt.

Hmmm … nicht ganz unproblematisch. In den Rollenspielen musste ja schliesslich ein vorgegebenes Ziel erreicht werden. Und damit verhält man sich natürlich zielgerichtet. Man zeigt also die Seite von sich selbst, von der man sich den grössten Erfolg bei der Lösung der gestellten Aufgabe verspricht. Das muss nicht unbedingt das Temperament sein, dass zum grössten Teil in einem steckt; bei dem man sich also wohl in seiner Haut fühlt.

Deshalb finde ich bei solchen Seminaren ganz wichtig, dass man sich nicht nur fragt, wie man sich verhalten sollte, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Man sollte sich immer auch fragen, ob man wirklich hinter dem Ziel steht. Und ob man die erwartete Rolle tatsächlich spielen möchte.

Und das sollte man sich auch im wirklichen Leben fragen.
Ich habe für mich eine Antwort gefunden und fühle mich damit wohl in meiner Haut.

Mit diesen Gedanken landete ich wieder zu Hause und unter der Dusche. Gaaaaaaanz laaaaaaange habe ich mich von heissem Wasser und duftendem Schaum verwöhnen lassen. So fängt der Tag doch richtig gut an …   :o)

 

Ich wünsche dir ein fröhliches Wochenende.
Morgen ist der zweite Advent.
Rike

Kalendersprüche

Im Dezember geben uns die beiden Sprüchekalender dieses mit auf den Weg:

Ich wünsche dir, dass immer eine Hand für dich da ist, wenn du sie brauchst.

Sag laut, was du willst. Wer schweigt, kriegt die Reste.

Adventskalender-Links

Nun entscheide selbst, welches dein Favorit ist.

Starte mit einem Lied auf den Lippen in den Dezember.
Ulla & Rike

1. Advent

Die erste Kerze flackert. Zuerst noch ganz schüchtern, doch inzwischen strahlt ihr Licht ganz hell. Jetzt beginnt die Zeit der Besinnung. Die Zeit der Familie. Für mich auch die Zeit des Singens und des Backens und des Bastelns. Hast du beispielsweise schon einen Adventskalender für deine(n) Liebste(n) oder für deine(n) Mitbewohner(in) gebastelt? Nicht? Na dann wird’s ja höchste Eisenbahn! Hier ein paar Tipps für die Punktlandung am Mittwoch:

Geschenketurm
Die wohl bekannteste Variante unter den Selbstbauern: Nimm 24 leere Streichholzschachteln. Klebe sie aufeinandergestapelt als Turm oder flach nebeneinander auf ein Schmuckband. Wichtig ist nur, dass sie sich noch nach rechts bzw. links öffnen lassen. Weihnachtliche Verziehrungen ankleben, Zahlen drauf, kleine Geschenke rein (z. B. Süssigkeiten, Kinokarten, Würfel für den Spieleabend, Spasskondome …). Fertig.   :o)

Für Engel
Kaufe im Bastelladen 24 weisse Flaumfedern (oder rupfe ein Hühnchen). Schreibe auf 24 Zettel liebe Wünsche (kannst dir ja von meinem Sprücheklopfer ein paar Ideen abgucken). Rolle diese Zettel und binde sie mit jeweils einer der Federn zusammen an einen langen Silberfaden. Hänge diese Kette einem Gipsengel als Krawatte um den Hals. Fertig.   :o)

Ich hol dir die Sterne vom Himmel
Du brauchst einen grossen Bogen dunkelblauen Bastelkarton und Silberpapier. Aus dem Silberpapier bastelst du 24 aufklappbare Sterne. Innen schreibst du jeweils einen Gutschein auf (z. B. ich bringe heute den Müll raus, ich massiere dir heute den Kopf/Nacken/Schultern/Füsse, heute mache ich den Abwasch, ich lade dich ins Kino ein, ich bringe dir das Frühstück ans Bett, einmal na du weisst schon was, ich koche heute dein Lieblingsessen uswusf. – dir fällt bestimmt noch mehr ein). Dann klebe diese Sterne auf den Karton, so dass die Öffnung nach oben zeigt. Noch ein paar silberne Streusterne auf dem dunkelblaunen Himmel verteilen, Zahlen auf die Gutschein-Sterne schreiben oder kleben. Fertig.   :o)

Ach so. Wer nicht genau weiss, wie das mit den Sternen funktioniert, kann ja das hier ausprobieren:

  • Schneide ein gleichseitiges Dreieck aus dem Silberpapier (das ist ein Dreieck mit drei gleich langen Seiten) und kennzeichne den Mittelpunkt des Dreiecks mit einem kleinen Kreuz. Nimm ’nen Bleistift, so dass du das Kreuz hinterher wieder wegradieren kannst.
  • Falte die obere Ecke des Dreiecks nach unten, so dass die Spitze die Mitte der gegenüberliegenden Seite berührt.
  • Falte nun die Spitze wieder nach oben, so dass die Dreiecksspitze über die erste Knickkante herausragt und die untere Knickkante mit dem Dreiecksmittelpunkt abschliesst (siehe Bild 1).
  • Wiederhole die letzen beiden Schritte mit den beiden anderen Dreiecksspitzen.
  • Falte das Dreieck wieder ganz auseinander, radiere das Kreuz weg und schreibe in das kleine innere Dreieck (begrenzt durch die Knickkanten) deinen Gutschein. In Schönschrift.
  • Nun falte die Dreicksspitzen wieder zusammen und stecke sie so ineinander, dass der Stern zusammenhält (siehe Bild 2).
  • Fertig.   :o)
  • Bild 1: Stern1 Bild2: Stern2

 

Viel Spass beim Basteln wünscht dir
Ulla

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