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Abgebrannt

Kennst du die Geschichte „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“? Löschmeister Wasserhose und seine Mannschaft werden ständig zu neuen Einsätzen gerufen. Kinder und Erwachsene lernen so, wann die Feuerwehr zur Hilfe eilt und auf Gefahren zu achten. Doch derweil wird in der Feuerwache der Kaffee kalt.

Genauso geht es momentan bei uns in der Blechkiste zu. Unsere Mannschaft rennt von einem Einsatz zur nächsten Baustelle. Da bleibt kaum Zeit zum Luftholen und am Ende des Tages fällt man wie tot ins Feierabendkoma. Endspurt …

Deshalb haben wir heute ein paar Pausenklicks für dich:

Luftpolsterfolie zum Knibbeln
Om-Musik zum Selbermachen
Heisshunger auf was Süsses?

Wir nehmen jetzt das Feuerwehrbuch mit ins Bett.

Gute Nacht.
Ulla & Rike

Ü30

Ja. Ich habe es getan. Ich war auf meiner ersten Ü30-Fete.

Das Frauenzimmer hatte es satt, immer in den gleichen ausgetretenen Pfaden zu lustwandeln. Wir hatten Appetit auf was Neues. Und das kann bei Frauen über 30 manchmal seeeeehr seltsame Auswirkungen haben …   ;o)

Irgendjemand spuckte die Idee mit der Ü30-Fete aus. Erst guckten wir ein wenig skeptisch, doch dann war die Sache schnell verabredet. Zu sechst (vier Frauen, zwei Männer, fünf Singles) trafen wir uns zu einer Zeit, zu der ich mich normalerweise bettfertig mache … ähmm … ich hab schon wieder dieses Grinsen im Gesicht …

Erst mal bezogen wir vor der Lokalität Aufstellung. Die Lage peilen. Und verschwanden dann in die nächste Bar. Eine Tapas-Bar mit dem sinnigen Namen „Bar Celona“. Hat aber prima geschmeckt. Und ausgerechnet jetzt war Happy Hour. Nach dem ersten Cocktail bestellte unser Kücken mit sinnlichem Augenaufschlag und Schmollmund „Ich bekomme dicke scharfe Kartoffelspalten und Sex on the Beach … ohne Sand“!   ;o)))

Und in dieser Stimmung stürmten wir dann zur Ü30-Fete. Keine Ahnung, was daran jetzt Ü30 war. Sicherlich das Publikum. Doch das hab ich mir gar nicht so genau angeschaut. Die Musik war’s jedenfalls nicht. Schade, aber egal … wahrscheinlich hatte ich beim zweiten Long Island Icetea zu heftig am Strohhalm gesaugt, um darüber nachzudenken. So ging die Musik direkt ins Blut ohne den Umweg über den Kopf. Und das bei einer kopflastigen Frau wie mir! Seeeeehr gefährlich! Aber ich habe mich prächtig amüsiert und kletterte erst um vier Uhr morgens unter meine Bettdecke.

Beim Aufwachen stellte ich erleichtert fest, dass keine ungebetenen Haustiere zu Besuch erschienen waren und auch der Magen nicht auf die Barrikaden stieg. Aber als ich die sonnendurchflutete Welt in Augenschein nehmen wollte, zogen die Bilder noch so seltsam nach …

Langsam, gaaaaanz langsam stieg ich aus dem Bett und im Flur über die verstreuten Kleiderhaufen (komisch … ich hatte doch gar keinen Mann dabei, oder??) und stellte mich unter den lebensspendenden warmen sanft massierenden Wasserstrahl und kehrte langsam wieder ins Hier und Jetzt zurück.

Nachher werde ich mal meine Mitfeierer anrufen und fragen, womit ich sie in den Tanzpausen so zugetextet habe. Ich weiss nur noch, dass. Aber nicht mehr so genau, was … oh-oh!   ;o)

Gute-Laune-Grinse-Grüsse
von Rike

Kalendersprüche

Da ist er – der stille November.
Der Monat des Aufräumens und der Vorfreude.
Der Monat der tropfenden Regenschirme und dampfenden Teetassen.

Und wieder blättere ich die Kalenderblätter einen Monat weiter.
Heute lese ich:

Ich wünsche dir,
dass du
auf der Suche
nach dem
grossen Glück
das tägliche
kleine Glück
nicht aus den
Augen verlierst.

Ausserdem habe ich noch ein äusserst wirksames Wundermittel gegen morgendliche Antriebsschwäche gefunden: Bis mittags schlafen. Mindestens.   ;o)

Ich wünsch dir was.
Rike

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