Tage wie dieser
23. August 2005 von Ulla & Rike
Frühmorgens werde ich vom Rauschen der Regendusche munter. Ich tappe durchs dunkle Zimmer und entdecke Günter. Er entscheidet sich Viertel Sechs (das ist Viertel nach Fünf) für die rote Krawatte und beim dritten Versuch auch endlich für den einfachen Windsorknoten. Gut … dann brauche ich also doch nicht durch den Dauerregen wetzen und dem hilflosen Kerl zur Hand gehen. ;o)
Dann lande ich in der Blechkiste und finde lauter Sachen, die ich gar nicht suche. Leider nicht nur Schönes, aber auch ’n Ventil zum Dampfablassen. Dann der Anruf „Hey – Du brauchst Dich dafür nicht entschuldigen.“ Und ich denke „Mist – ich tue es schon wieder.“ Doch dann bringt er mich zum Lachen. Der andere will mein Dankeschön nicht und meint, er hat es einfach gern getan. OK … dann nehme ich das erst mal so hin.
Später steige ich aus der U-Bahn und ein sonnendurchfluteter Regenguss empfängt mich und meinen Schirm. Längst ist der Zahnarzt vergessen, der gleich zwei von diesen würgenden Gaumenabdrücken brauchte. Singend mache ich mich auf den Heimweg. Eigentlich bin ich genau in der richtigen Stimmung, um meilenweit zu laufen und zu laufen und zu laufen. Doch die blöde Fussfessel … also drehe ich die Musik ein bissel lauter als sonst, verhake das Bein in der Luft und übe den einbeinigen Elvishüftschwung, lande juchzend in meiner Kissenburg und werde jetzt „Friends“ anschauen.
Was für ein Tag! :o)
Launige Feierabendgrüsse
von Rike