Tierisch gut drauf
13. Juni 2004 von Ulla & Rike
Ich war heute (wie fast jeden Sonntag morgen) laufen. Und dass mir dabei ab und zu ein Tier über den Weg läuft (Hunde, Hasen, Eichhörnchen, sogar mal eine Katze mit einer zappelnden Maus im Maul) / krabbelt (Käfer in unterschiedlichen Farben, Größen und Formen) / kriecht (Schnecken mit und ohne Haus) / fliegt (vor allem Amseln, Eichelhäher, Meisen), bin ich auch schon gewöhnt. Aber heute war richtig viel los:
Zunächst hoppelte mir ein ganz junger, kleiner Hase über den Weg. Er fand mich wohl sehr interessant, denn er hopplete immer nur so weit vor mir her, dass er mich noch gut im Auge behalten konnte. Als der Weg einmal eine Biegung machte, dachte ich schon, dass ich meinen kleinen Weggefährten heute wohl nicht mehr sehen würde. Doch er muss mich vermisst haben, denn er kam mir wieder entgegen! Als er um die Ecke bog und sah, wie nah ich schon war (keine zehn Meter mehr), setzte er sich vor lauter Schreck erst mal auf seine Hinterbeine, hielt die Ohren steif aufgerichtet und seine Barthaare zitterten. Schliesslich besann er sich aber doch auf seine Hasenfertigkeiten und schlug blitzschnell einen Haken und verschwand im Unterholz.
Es dauerte nicht lange, da grüßte mich aus der Ferne „mein“ Kuckuck. Ich habe ihn noch nie entdecken können. Doch als ich heute meinen suchenden Blick auf die Reise schickte, stolperte dieser über drei äsende Rehe. Eines davon entdeckte auch mich und beobachtete mich aufmerksam. Aber ich war dann wohl doch harmlos genug. Nicht weit davon entfernt bemerkte ich zwei Rebhühner, die eifrig im Gras pickten. Und dann flog auch noch majestätisch ein Graureiher über mich hinweg in Richtung Rednitzwiesen.
Und das alles morgens um sieben. Was für ein Start in den Tag!
Eure Rike
Gute-Laune-Tipp für Auch-am-Sonntag-Frühaufsteher
Sich den Kopf freilaufen, Brötchen vom Bäcker holen, laaaaaaange Duschen, *ihn* wachküssen und fragen: „Na Großer, was möchtest du denn zum Frühstück vernaschen?“
Europa-Wahl
Wer sich nicht entscheidet, lässt über sich entscheiden. Das gilt auch für Wahlen. Heute bestimmen wir, wer uns im Europäischen Parlament vertritt.