Wieder einmal waren wir überrascht, wie schnell es dann doch wieder vorbei war und wir uns an eine neue Jahreszahl gewöhnen müssen. Aber es ist auch wieder viel passiert. Und zwar genauso, wie wir uns das vor einem Jahr vorgenommen hatten: „Nein – keine guten Vorsätze für das neue Jahr. Wir lassen uns vom Leben überraschen und machen das beste draus.“ Ja – genauso überraschend war es wirklich. So ganz anders als erwartet. Und gar nicht mal so schlecht … :o)
Von ein paar Dingen aus unserem Leben haben wir berichtet. Wer nochmal nachschauen möchte – dort rechts findest du unser Archiv.
Und für dieses Jahr ändern wir das mit den guten Vorsätzen ein wenig ab. Wenn das mit dem Wünschen so gut klappt, dann lassen wir uns gerne wieder vom Leben überraschen, versuchen das beste draus zu machen und wollen ausserdem noch …. ach ja: und die Radtour ums Bitterfelder Meer machen wir zusammen!
Wir wünschen dir ein glückliches, gesundes, fröhliches, erfolgreiches, liebevolles neues Jahr.
Ulla & Rike
Geschrieben in Weihnachten und so | Kommentare deaktiviert für Es war einmal … 2005
Wohl nicht. Seit wir Miss Sophies 35. Geburtstag erlebt haben, werden wir das „Dinner for One“ heute sicherlich mit ganz anderen Augen betrachten. :o)
Miss Sophies 35. Geburtstag? Ja. Auch du kannst beim „Murder for one – Dinner for fun“ dabei sein:
»Haben Sie sich noch nie gefragt, warum Miss Sophie und ihr ergebener Diener James ihren 90. Geburtstag auf diese außergewöhnliche Art und Weise feiern? Warum sind Miss Sophie und James die einzigen Überlebenden? Was geschah mit Admiral von Schneider, Mister Pommeroy, Mister Winterbottom oder Sir Toby? Blenden wir 55 Jahre zurück und erleben die Feierlichkeiten zu Miss Sophies 35. Geburtstag….
Es ist eine dunkle und stürmische Nacht an diesem denkwürdigen Sylvesterabend 1948 auf Miss Sophies Landsitz Northstead Manor. Ein plötzlicher Warnhinweis der Polizei im Radio versetzt die Gäste in Angst und Schrecken: ein ausgebrochener Tiger schleicht ums Haus! Bei einer magischen Zaubervorstellung und lustigem Scharadenspiel kommt dennoch ein bisschen Partyatmosphäre auf. Aber dann fällt ein Schuss und einer der Gäste stürzt leblos zu Boden. Ein Mord?
Nun sind die Gäste als Kriminologen gefordert, dieses schreckliche Verbrechen aufzuklären. Ein Chief-Inspektor von Scotland Yard Sir Toby beginnt mit den Ermittlungen, und mit den Tischnachbarn werden kleine Teams gebildet, um ihn beim Kombinieren nach Kräften zu unterstützen. Zwischen den Gängen werden nun Motive gewälzt, Beweismittel untersucht, Zeugenbefragungen überprüft. Das Krimifieber hat alle voll im Griff.
Die 6 Schauspieler von Greene-Entertainment inszenieren ein amüsantes Krimitheater, und wir Zuschauer sind mittendrin. Als Gäste auf Miss Sophies 35ster Geburtstagsparty vor 55 Jahren sind ihre Cousine Miss Alice, ihr Verlobter Kapitän von Schneider und ihr liebster Freund Mr. Pommeroy eingeladen. Zu Essen wird, frei nach „the same procedure as every year“, originalgetreu das 4-Gänge-Menue aus dem legendären Sketch von der Mulligatawny-Suppe bis hin zum orientalischen Obstsalat aufgetischt.«
Willst Du mehr darüber wissen? Dann guck mal hier:
Guten Appetit und ein mörderisches Vergüngen zum Jahreswechsel
wünschen Ulla & Rike!
Geschrieben in erlesen-erhört-erschaut, Weihnachten und so | Kommentare deaktiviert für The same procedure as last year?
Ich habe bei meinem Jahresrückblick bemerkt, dass ich dir eine Geschichte noch gar nicht erzählt habe: Es war Sommer …
Entgegen meiner Gewohnheit, das meiste zu Fuss zu erledigen, holte ich mein Fahrrad aus dem Keller. Wir waren abends im Fürther Stadtpark unterwegs. Auf dem späten Heimweg kürzte ich durch die U-Bahn-Unterführung am Bahnhof ab. Da ich mir nicht sicher war, ob man dort das Rad schieben musste (heute weiss ich: man muss!), fuhr ich angesichts der immer seltener werdenen Fussgänger ziemlich langsam, bis …
… ja bis aus dem Treppenaufgang zu einem der Bahnsteige ein dunkler Schatten auf mich zugeschossen kam: ein Mountainbiker samt Gefährt. Mein Vorderrad und sein Hinterrad hatten ein kurzes aber heftiges Date. Ich ein ebensolches mit dem harten Boden der real existierenden Fliesenoberfläche. Nachdem sich das wandelnde schlechte Gewissen nach meinem Befinden erkundigte, hab ich jedes Körperteil auf Funktionstüchtigkeit geprüft (ok – FAST jedes Körperteil *g*). Alles schien ok. Auch bei meinem Rad. Also bin ich heimgeradelt – froh, so unbeschadet und nur mit dem Schrecken davongekommen zu sein.
Als ich dann mein Fahrrad im Keller wieder verstaut hatte, bemerkte ich beim Treppensteigen einen unangenehmen Schmerz im rechten Fuss. Die Schmerzen wurden in der Nacht immer stärker. An dieser Stelle noch einmal ein grosses Dankeschön an Matthias, der mich zur Notaufnahme und um meine (aus heutiger Sicht völlig unerklärliche) Panik brachte. Aus der Klinik kam ich nicht allein zurück: Mich stützen zwei blau-silbere schlanke Wegbegleiter mit roten Katzenaugen. Am nächsten Tag wurde ein Band-Anriss an einer vernarbeten Stelle diagnostiziert und mit einer Laufschiene geschmückt.
Nachdem ich dann meine ersten Laufversuche startete – um den Hals einen Stoffbeutel, in dem sich mein Frühstück befand, und darüber einen Kopf, in dem sich der Gedanke „Wenn du jetzt stolperst, steckt das Brotmesser in deiner Brust.“ befand – beschloss ich, ganz schnell auf die Krücken verzichten zu können.
Es dauerte dann doch geraume Zeit. Aber ich wurde währenddessen auf dem Bürostuhl kutschiert, mir wurde der Kaffee und das Mittagessen an den Tisch gebracht, Türen aufgehalten, mit wirklich guten Ratschlägen versorgt … ein Danke an alle (vor allem an Steffi, Jörg und Florian)! Du glaubst gar nicht, wie gut es tut, von hilfsbereiten, aufmerksamen, liebevoll spottenden Kollegen umgeben zu sein … :o)
Ich wühle noch a weng in der Erinnerungskiste.
Ulla
Geschrieben in Das Leben ... | Kommentare deaktiviert für Es war Sommer