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Tierisch gut drauf

Ich war heute (wie fast jeden Sonntag morgen) laufen. Und dass mir dabei ab und zu ein Tier über den Weg läuft (Hunde, Hasen, Eichhörnchen, sogar mal eine Katze mit einer zappelnden Maus im Maul) / krabbelt (Käfer in unterschiedlichen Farben, Größen und Formen) / kriecht (Schnecken mit und ohne Haus) / fliegt (vor allem Amseln, Eichelhäher, Meisen), bin ich auch schon gewöhnt. Aber heute war richtig viel los:

Zunächst hoppelte mir ein ganz junger, kleiner Hase über den Weg. Er fand mich wohl sehr interessant, denn er hopplete immer nur so weit vor mir her, dass er mich noch gut im Auge behalten konnte. Als der Weg einmal eine Biegung machte, dachte ich schon, dass ich meinen kleinen Weggefährten heute wohl nicht mehr sehen würde. Doch er muss mich vermisst haben, denn er kam mir wieder entgegen! Als er um die Ecke bog und sah, wie nah ich schon war (keine zehn Meter mehr), setzte er sich vor lauter Schreck erst mal auf seine Hinterbeine, hielt die Ohren steif aufgerichtet und seine Barthaare zitterten. Schliesslich besann er sich aber doch auf seine Hasenfertigkeiten und schlug blitzschnell einen Haken und verschwand im Unterholz.

Es dauerte nicht lange, da grüßte mich aus der Ferne „mein“ Kuckuck. Ich habe ihn noch nie entdecken können. Doch als ich heute meinen suchenden Blick auf die Reise schickte, stolperte dieser über drei äsende Rehe. Eines davon entdeckte auch mich und beobachtete mich aufmerksam. Aber ich war dann wohl doch harmlos genug. Nicht weit davon entfernt bemerkte ich zwei Rebhühner, die eifrig im Gras pickten. Und dann flog auch noch majestätisch ein Graureiher über mich hinweg in Richtung Rednitzwiesen.

Und das alles morgens um sieben. Was für ein Start in den Tag!
Eure Rike

 

Gute-Laune-Tipp für Auch-am-Sonntag-Frühaufsteher
Sich den Kopf freilaufen, Brötchen vom Bäcker holen, laaaaaaange Duschen, *ihn* wachküssen und fragen: „Na Großer, was möchtest du denn zum Frühstück vernaschen?“

 

Europa-Wahl
Wer sich nicht entscheidet, lässt über sich entscheiden. Das gilt auch für Wahlen. Heute bestimmen wir, wer uns im Europäischen Parlament vertritt.

Aufgeheizt

Also gut – noch sind die Seiten hier ziemlich leer. Doch so nach und nach werden wir Leben in die Bude bringen. Zum Beispiel an solchen Tagen wie heute: Draussen ist es schwülwarm, so dass man sich am liebsten überhaupt nicht bewegen möchte. Sogar das laue Lüftchen, das bis eben noch wehte, hält gerade den Atem an. Denn gleich geht’s los. Draussen ist das Licht bereits gedimmt und ab und zu zittert schon ein einzelner schüchterner dünner Blitz über die regenschweren Wolken. Nur noch wenige Augenblicke und der erlösende Regen ist da …

 

Tipp Nr. 1 – die ultimativen Durstlöscher an heissen Tagen

Ullas Sommer-Sonne-Drink besteht aus drei Teilen Pfefferminztee (noch besser ist Tee von der Spearminze) und einem Teil Apfelsaft.

Rike trinkt am liebsten einen Cocktail aus einem Teil Apfelsaft, einem Teil Orangensaft, zwei Teilen Mineralwasser und einem Spitzer Limetten- oder Zitronensaft.

Das ganze gut gekühlt servieren und in rauhen Mengen geniessen!
(mindestens 2 bis 3 Liter pro Tag und Person)

 

Tipp Nr. 2 – Romantik pur (natürlich von Rike)
Sich ans Fenster stellen, den Rücken an die breite Brust des Liebsten kuscheln, dem Regen zuschauen und gemeinsam „zwei-und-zwanzig-drei-und-zwanzig“ zwischen Blitz und Donner zählen.

Ullas Kommentar:
Und dann flüstert er ihr ins Ohr: „Tolles Blitzlicht, oder? Dann sollte doch aber auch was zum Gucken auf den Fotos sein …“   ;o)

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